Veränderungen im Network-Marketing Geschäft
Network-Marketing gibt es schon seit den 50er Jahren. Früher gewann man Partner und Kunden hauptsächlich durch Direktansprache – bei Freunden, Familienmitgliedern oder auch über Kaltkontakte. Diese Vorgehensweise ist heute noch relevant, wurde jedoch durch das Internet ergänzt. Online lassen sich viel leichter mehr Menschen erreichen. Bekannte Unternehmen wie Tupper, Lifeplus oder Amway waren oft ein Lebensprojekt: Man stieg bei einer Firma ein und blieb viele Jahre treu.
Mit dem Internet entstanden jedoch immer mehr Network-Marketing-Firmen. Kryptowährungen, Reveshare-Programme, Forex-Trading, Preisvergleichsseiten, Crowdfunding und vieles mehr locken neue Partner. Manche registrieren sich kostenlos bei einem Dutzend Plattformen – oder sogar mehr.
Ein oder mehrere Unternehmen?
Wenn es nur ums Investieren und Geldstreuen geht, kann Diversifikation sinnvoll sein. Möchtest du jedoch ein Team aufbauen, das sich dupliziert, ist es oft besser, dich für ein einziges Unternehmen zu entscheiden. Wer für viele Firmen gleichzeitig wirbt, wirkt schnell unentschlossen. Interessenten wissen nicht, wofür du wirklich stehst – das ist wie ein Bauchladen mit zu vielen Angeboten.
Ein starker Teamaufbau bedeutet, Menschen zu führen, zu schulen und zu unterstützen. Das gelingt am besten, wenn der Fokus klar ist.
Mehrere Unternehmen, mehr Erfolg?
Einige Firmen verbieten ihren Partnern, für andere Unternehmen tätig zu sein. Ob man das gut findet oder nicht – der Grund ist klar: Der Fokus soll ausschließlich auf den eigenen Produkten liegen. Bietet ein Unternehmen gute Arbeitsbedingungen, Schulungen und attraktive Verdienstmöglichkeiten, entfällt oft der Wunsch, sich noch woanders zu engagieren.
Network-Marketing ist in erster Linie ein Geschäft mit Menschen. Wer bei mehreren Firmen gleichzeitig aktiv ist, teilt seine Energie und Aufmerksamkeit. Aus meiner Sicht bedeuten mehrere Unternehmen deshalb nicht automatisch mehr Erfolg.